INQA-Coaching: Geförderte Beratung für kleine und mittlere Unternehmen



Fachkräftemangel, digitale Transformation, neue Erwartungen an Führung: Als kleines oder mittleres Unternehmen stehst du gerade an mehreren Fronten gleichzeitig unter Druck. Vielleicht spürst du, dass sich etwas ändern muss, weißt aber nicht genau, wo du anfangen sollst. Genau hier setzt INQA-Coaching an, ein staatlich gefördertes Beratungsprogramm, das ich als autorisierte Coachin anbiete.


Was ist INQA-Coaching?

INQA steht für Initiative Neue Qualität der Arbeit. Das Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, passgenaue Lösungen für personalpolitische und arbeitsorganisatorische Veränderungsbedarfe im Zusammenhang mit der digitalen Transformation zu finden. Finanziert wird es aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, im Förderzeitraum 2023 bis 2027.

Im Kern geht es darum, Veränderungsprozesse nicht von oben zu verordnen, sondern gemeinsam mit deinen Beschäftigten zu entwickeln. Über mehrere Monate arbeitest du mit einem zertifizierten Coach an konkreten Fragestellungen, etwa zur Digitalisierung von Prozessen, zur Arbeitsorganisation oder zur Fachkräftesicherung.


Wie läuft ein INQA-Coaching ab?

Der Einstieg erfolgt über eine INQA-Beratungsstelle. Nach einer Erstberatung wird geprüft, ob dein Unternehmen förderfähig ist, danach bekommst du einen INQA-Coaching-Scheck, mit dem du einen autorisierten Coach auswählen kannst. Gefördert werden maximal 12 Coaching-Tage innerhalb von maximal 7 Monaten, mit einem Zuschuss von 80 Prozent bei einem Höchstsatz von 1.200 Euro netto pro Beratertag. Dein Eigenanteil liegt entsprechend bei 20 Prozent.


Für wen ist INQA-Coaching geeignet?

Voraussetzung ist unter anderem, dass dein Unternehmen rechtlich selbstständig ist und mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitkraft sowie insgesamt weniger als 250 Beschäftigte hat. Praktisch heißt das: Das Programm passt für die meisten mittelständischen und inhabergeführten Betriebe, egal ob Handwerk, Dienstleistung oder Produktion.

Besonders gut geeignet ist INQA-Coaching, wenn du einen konkreten Veränderungsbedarf spürst, aber noch keine klare Struktur dafür hast. Zum Beispiel: Du willst als Führungskraft neue Formen der Zusammenarbeit einführen. Dein Team steht durch Digitalisierung vor neuen Aufgaben. Du willst junge Fachkräfte halten und merkst, dass alte Strukturen dafür nicht mehr reichen.


Warum ich so gerne mit KMU arbeite

Ich habe über ein Jahrzehnt in der Personal- und Organisationsentwicklung in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet, bevor ich mich selbstständig gemacht habe. Dort habe ich gesehen, wie viele gute Ideen in langen Abstimmungsschleifen versanden, wie oft eine Veränderung erst nach Monaten irgendwo ankommt, wenn sie überhaupt ankommt. Das hat mich manchmal frustriert.

In kleinen und mittleren Unternehmen erlebe ich das Gegenteil. Die Geschäftsführerin sitzt zwei Türen weiter. Eine Entscheidung, die woanders drei Ausschüsse braucht, fällt hier oft schon direkt im/nach dem Meeting. Wenn ich mit einem Team an einer Veränderung arbeite, sehe ich oft schon nach wenigen Wochen, wie sich etwas verschiebt: Eine Führungskraft, die anders zuhört. Ein Team, das anfängt, Probleme selbst anzusprechen statt sie auszusitzen. Genau dieser direkte Draht zwischen Idee und Wirkung ist es, was mich an der Arbeit mit KMU so reizt.

Dazu kommt etwas Persönliches: In vielen kleinen und mittleren Unternehmen steckt eine Geschichte, oft die der Gründerin oder des Gründers, manchmal über Generationen gewachsen. Wenn ich mit euch arbeite, arbeite ich nicht mit einer anonymen Organisation, sondern mit Menschen, die für ihr Unternehmen wirklich etwas riskiert haben und die spürbar wollen, dass es gut weitergeht. Das macht die Arbeit für mich bedeutsam. Ich sehe meine Rolle darin, diesen Menschen und ihren Teams den Rücken zu stärken, gerade dann, wenn Veränderung ansteht und niemand im Haus genau weiß, wo man anfangen soll.


Der INQA-Erklärfilm

Wer sich in knapp zwei Minuten ein Bild machen möchte, findet hier den offiziellen INQA-Erklärfilm. Er zeigt kompakt, was INQA-Coaching leistet und wie der Ablauf konkret aussieht.


Interesse an einem INQA-Coaching?

Wenn du wissen möchtest, ob dein Unternehmen förderfähig ist und wie ein INQA-Coaching bei dir konkret aussehen könnte, melde dich gerne bei mir. Im ersten Gespräch klären wir gemeinsam, wo du stehst und was der nächste sinnvolle Schritt ist.

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Der Sommer ist da – und mit ihm eine seltene Gelegenheit: Der Kalender wird etwas leerer, Meetings werden verschoben, und das Tempo im Arbeitsalltag verlangsamt sich etwas. Für viele Führungskräfte ist das zunächst ungewohnt. Denn wer sonst im Hochleistungsmodus unterwegs ist, erlebt die plötzliche Ruhe nicht selten als Herausforderung – oder vielleicht auch als Einladung. Einladung wozu? Zum Nachdenken und Reflektieren. Und vielleicht auch zum Neuausrichten. In meiner Arbeit mit Führungskräften erlebe ich immer wieder: Die wirklich wichtigen Fragen stellen sich nicht zwischen zwei Calls oder im vollen Terminkalender. Sie tauchen auf, wenn es ruhiger wird. Und genau diesen Raum bietet der Sommer – wenn wir ihn bewusst nutzen. Warum gerade jetzt? Die Sommermonate sind nicht nur eine Zeit der Erholung, sondern auch eine Phase, in der wir mit etwas Abstand auf das erste Halbjahr blicken können. Was hat mir Energie gegeben? Was hat Kraft gekostet? Was darf sich verändern? Gerade für Menschen in Verantwortung ist es essenziell, regelmäßig innezuhalten – nicht erst, wenn der Körper oder die Psyche ein Stoppschild setzen. Der Sommer kann ein wertvoller Moment sein, um sich selbst wieder stärker in den Blick zu nehmen. Reflexionsimpulse für den Sommer Hier findest du einige Fragen, die dich in dieser Zeit begleiten können. Vielleicht nimmst du dir eine Stunde, vielleicht nur zehn Minuten – wichtig ist, dass du ehrlich mit dir selbst bist: Wo stehe ich gerade – beruflich und persönlich? • Was läuft gut? • Was kostet mich (zu viel) Energie? • Was habe ich in den letzten Monaten über mich gelernt? Was möchte ich loslassen? • Gibt es Aufgaben, Rollen oder Erwartungen, die nicht mehr zu mir passen? • Welche Routinen oder Denkweisen darf ich hinter mir lassen? Was wünsche ich mir für die zweite Jahreshälfte? • Welche Ziele sind mir wirklich wichtig? • Was möchte ich stärken – in mir, in meinem Team, in meiner Führung? Wie sorge ich für mich selbst – nicht nur im Urlaub, sondern im Alltag? • Welche kleinen Rituale tun mir gut? • Wie kann ich Pausen besser in meinen Führungsalltag integrieren? Einladung zum Austausch Diese Fragen sind ein Anfang. Vielleicht hast du eigene Wege gefunden, im Sommer innezuhalten und dich neu auszurichten. Wenn du dich dazu austauschen möchtest, teile deine Gedanken gerne auf LinkedIn oder melde dich gerne für einen persönlichen Austausch.
von Anna-Lisa Hecht 16. Mai 2025
LEGO® SERIOUS PLAY® ist mehr als nur eine kreative Workshopmethode – es ist ein echter Gamechanger für komplexe Themen, Teamprozesse und Change-Projekte. Beim Barcamp von hello agile in Berlin durfte ich nicht nur spannende Sessions erleben, sondern auch selbst eine geben. In diesem Artikel teile ich meine wichtigsten Learnings, zeige, wie ich die Methode aktuell einsetze und wie ich sie zukünftig nutzen möchte. Was ist LEGO® SERIOUS PLAY®? LEGO® SERIOUS PLAY® (kurz: LSP) ist eine moderierte Methode zur Problemlösung, Strategieentwicklung und Teambildung. Ursprünglich von LEGO® in Zusammenarbeit mit Wissenschaftler*innen entwickelt, basiert sie auf Erkenntnissen aus Psychologie, Systemtheorie und Konstruktivismus. Die Idee: Durch das Bauen von Modellen mit LEGO®-Steinen werden Gedanken sichtbar, greifbar und diskutierbar – und das auf eine Weise, die alle Beteiligten einbezieht. Die Methode eignet sich besonders gut, um: • komplexe Themen zu strukturieren, • gemeinsame Visionen zu entwickeln, • Teamdynamiken sichtbar zu machen, • und kreative Lösungen zu fördern. Aktuell nutze ich LEGO® SERIOUS PLAY® in Workshops zu Themen wie zum Beispiel: • Change Management (z. B. Einführung neuer Arbeitskonzepte) • Führung im Tandem • Feedbackkultur und Teamreflexion • Check-ins und Energizer Was mich an der Methode begeistert? Sie ist schnell, tiefgründig und inklusiv. In kurzer Zeit entstehen greifbare Ergebnisse, eine gemeinsame Sprache und echte Aha-Momente. Meine Highlights vom LEGO® SERIOUS PLAY® Barcamp in Berlin Das Barcamp war ein echtes Feuerwerk an Inspiration. Besonders beeindruckt hat mich die Vielfalt der Teilnehmenden und Einsatzkontexte. Ich habe unter anderem Sessions besucht zu: • LEGO® SERIOUS PLAY® in Großgruppen – spannende Ansätze zur Skalierung der Methode • Interkulturelle Aspekte bei internationalen Workshops • Energizer-Formate mit der Community – direkt ausprobiert und für gut befunden! Ein persönliches Highlight war die Session zur Persönlichkeitsanalyse mit LEGO® SERIOUS PLAY®. Es war super direkt auszuprobieren, wie Persönlichkeitsmerkmale durch LSP Modelle sichtbar gemacht werden können. Das passt perfekt zu meiner eigenen Arbeit – denn ich nutze den LINC Personality Profiler (LPP) für Persönlichkeitsanalysen und sehe großes Potenzial, ihn künftig mit LEGO® SERIOUS PLAY® zu kombinieren. Meine eigene Session: Performance Management mit LEGO® SERIOUS PLAY® Ich hatte auch die Gelegenheit, selbst eine Session zu gestalten. Darin habe ich gezeigt, wie ich LEGO® SERIOUS PLAY® in der Entwicklung eines Performance Management Systems eingesetzt habe. Ein abstraktes und komplexes Thema, das mit dem LSP schnell greifbar und konkret wurde. Besonders wertvoll war das Feedback der Teilnehmenden, das ich direkt in die Weiterentwicklung des Projekts einfließen lassen kann. Das Barcamp hat mir nochmal deutlich gemacht, wie viel Potenzial in der Kombination verschiedener Methoden steckt. Deswegen möchte künftig LEGO® SERIOUS PLAY® mit Persönlichkeitsdiagnostik (LPP) verbinden und so Teams in ihrer Entwicklung und bei der Verbesserung ihrer Zusammenarbeit unterstützen. Natürlich werde ich es auch weiterhin für Change Themen verwenden und freue mich schon auf meinen nächsten Workshop! Du möchtest LEGO® SERIOUS PLAY® in deinem Team oder Unternehmen einsetzen? Dann melde dich gerne bei mir – ich freue mich auf den Austausch!
von Anna-Lisa Hecht 12. März 2025
Es gibt kaum einen besseren Zeitpunkt als den Frühling, um nicht nur die eigenen vier Wände auf Vordermann zu bringen, sondern auch die inneren Muster und Gewohnheiten zu überdenken. Unsere Gewohnheiten bestimmen einen Großteil unseres Alltags und beeinflussen, wie wir unsere Zeit, Energie und Aufmerksamkeit einsetzen. Doch nicht alle Gewohnheiten, die wir uns im Laufe der Zeit aneignen, bleiben für immer hilfreich. Das bewusste Überdenken und Loslassen alter Gewohnheiten kann Raum für Neues schaffen, sondern stärkt auch unsere mentale Klarheit und fördert persönliches Wachstum. Ähnlich wie ein vollgestopfter Kleiderschrank, der uns den Blick auf die Lieblingsstücke versperrt, können alte Gewohnheiten verhindern, dass wir neue und bessere Routinen etablieren. Indem wir uns von diesen Altlasten befreien, gewinnen wir die Freiheit, unsere Ziele mit frischem Elan zu verfolgen und eine tiefere Verbindung zu unserem eigenen Potenzial zu entwickeln. In diesem Artikel zeige ich dir fünf effektive Strategien, wie du dich von alten Gewohnheiten verabschieden und Platz für Veränderungen schaffen kannst – sowohl mental als auch in deinem Alltag. 1. Selbstreflexion: Was hält dich zurück? Bevor du Veränderungen angehen kannst, ist es wichtig, die alten Muster zu erkennen. Nimm dir Zeit, um bewusst zu analysieren, welche Gewohnheiten dir nicht mehr guttun. Journaling oder ein Gespräch mit einer Vertrauensperson können dabei helfen, Klarheit zu gewinnen. 2. Visualisierung eines neuen Kapitels Stell dir vor, wie dein Leben aussehen könnte, wenn du die alte Gewohnheit loslässt. Male dir aus, welche Möglichkeiten sich dadurch eröffnen. Diese positive Visualisierung kann motivieren und dir den ersten Impuls geben, die Veränderung zu starten. 3. Setze kleine, erreichbare Ziele Gewohnheiten ändern sich nicht über Nacht. Alles auf einmal zu verändern, funktioniert nicht. Nimm dir kleine Ziele vor oder teile große Ziele in kleine, machbare Schritte auf. 4. Platz für Neues Eine neue Routine kann helfen, alte Muster zu ersetzen. Zum Beispiel kannst du negative Gedanken durch tägliche Dankbarkeitsübungen umwandeln. Jede kleine, bewusste Änderung in deinem Alltag kann langfristig große Wirkung zeigen. 5. Schaffe Platz – physisch und emotional Unordnung im Außen spiegelt oft Unordnung im Inneren wider. Durch das Aufräumen deines Umfelds kannst du auch mental Klarheit schaffen. Spende Altes, das du nicht mehr brauchst, und schaffe Platz für Neues – sowohl in deinem Zuhause als auch in deinem Kopf. Zum Schluss noch ein Gedanke: Der Frühjahrsputz für den Kopf ist kein einmaliger Prozess. Es ist eine bewusste Entscheidung, immer wieder loszulassen, was dich nicht mehr erfüllt, und Raum für Wachstum und Veränderung zu schaffen.
Neuanfänge
von Anna-Lisa Hecht 9. Januar 2025
Der Februar ist ein Monat des Übergangs und der Erneuerung. Während der Winter langsam dem Frühling Platz macht, haben wir die Gelegenheit, über unsere eigenen Neuanfänge nachzudenken. Der Dry January, die Januar-Challenges und die guten Vorsätze sind für die meisten vorbei – mehr oder weniger konsequent umgesetzt. Nach dem Jahreswechsel ist der Februar der etwas „leisere“ Neustart für viele und damit auch eine Chance, Veränderungen wirklich nachhaltig zu gestalten. Die Bedeutung des Neuanfangs Ein Neuanfang kann auf viele Arten erfolgen: sei es durch das Setzen neuer Ziele, das Überwinden alter Gewohnheiten oder das Finden neuer Inspirationen. Veränderungen können beängstigend sein und Unsicherheiten auslösen, aber sie bieten auch die Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen und neue Wege auszuprobieren. Wie lässt sich das einfach und erfolgreich gestalten? Eine simple Übung, die ich gerne in Retros nutze, kannst du gut für deine individuelle Reflexion vor deinem Neuanfang nutzen: Start-Stop-Continue. Was sind deine konkreten 1-2 Ziele, die du erreichen möchtest? Zeichne dir eine Tabelle mit den drei Kategorien Start, Stop, Continue und reflektiere deine Routinen und dein Verhalten: • Start : Was sind maximal 3 Dinge, die du in den nächsten Wochen starten möchtest, um deinen Zielen näher zu kommen? Werde möglichst konkret dabei! • Stop : Was sind Dinge, die du nicht mehr machen möchtest? • Continue : Was möchtest du unbedingt beibehalten, weil es dir bereits heute guttut oder hilfreich ist? Überlege dir abschließend, wer dich ggf. bei diesen Schritten unterstützen kann. Diese simple Übung kann dir helfen, deinen Neustart erfolgreich umzusetzen. Insbesondere, wenn du sie regelmäßig (zum Beispiel quartalsweise) machst, kannst du dich so immer auf die nächsten konkreten Schritte konzentrieren und reflektieren, was bereits gut funktioniert und dich wirklich weiterbringt. Wichtig dabei: Sei nicht zu streng mit dir, wenn nicht alles sofort klappt. Es erfordert sicher etwas Übung, sowohl die Ziele als auch deine Schritte so zu formulieren, dass sie konkret genug, gut umsetzbar und messbar sind. Es ist normal und völlig in Ordnung, wenn nicht alles sofort funktioniert. Außerdem: Es ist in Ordnung, sich Unterstützung zu suchen, wenn du das Gefühl hast, dass es dir damit leichter fällt, diese Veränderungen umzusetzen. In manchen Fällen kann das ein*e Partner*in, Freund*in, Familie sein oder vielleicht auch eine Mentor*in oder Coach. Ein Neuanfang muss nicht kompliziert sein. Mit klaren Zielen und der einfachen Start-Stop-Continue-Übung kannst du den Februar nutzen, um Veränderungen in deinem Leben erfolgreich und nachhaltig zu gestalten. Egal, ob es sich um kleine oder große Veränderungen handelt – jeder Schritt in Richtung deiner Ziele ist ein Erfolg. Und denk daran: Es ist in Ordnung, Unterstützung zu suchen und auf dem Weg zum Erfolg geduldig mit sich selbst zu sein.
Neue Routinen erfolgreich gestalten
von Anna-Lisa Hecht 9. Januar 2025
Der Jahresbeginn ist für viele die Zeit der guten Vorsätze: Mehr Sport treiben, gesünder essen, weniger Zeit am Handy verbringen. Doch oft erleben wir, dass diese Vorhaben nach wenigen Wochen scheitern. Woran liegt das? Und wie kannst du dafür sorgen, dass deine guten Vorsätze länger halten? Warum Motivation allein nicht reicht Zu Beginn eines Vorhabens ist die Motivation meist hoch. Wir stellen uns vor, wie wir uns fitter fühlen, besser schlafen oder zufriedener sind. Doch sobald der Alltagsstress einsetzt, fällt es schwer, durchzuhalten. Die alte Routine ist bequem, neue Gewohnheiten fordern Energie – vor allem, wenn sie nicht gut in den Alltag integriert sind. Wie Routinen wirklich gelingen Damit deine Vorsätze nicht nur Wunschdenken bleiben, gibt es bewährte Strategien, die dir helfen, Routinen zu etablieren. Hier sind drei konkrete Tipps: 1. Nutze soziale Commitments Teile dein Vorhaben mit anderen! Wenn du offen darüber sprichst, was du erreichen möchtest, fühlst du dich eher verpflichtet, am Ball zu bleiben. Vielleicht findest du sogar jemanden in deinem Umfeld, der oder die ähnliche Ziele hat. Gemeinsam macht es nicht nur mehr Spaß, sondern ihr könnt euch auch gegenseitig motivieren. 2. Setze dir realistische Ziele Das Geheimnis erfolgreicher Routinen liegt darin, klein anzufangen. Statt dir vorzunehmen, ab jetzt täglich eine Stunde Sport zu treiben, starte mit 10 bis 15 Minuten – und plane auch Pausen ein. Realistische Ziele machen es einfacher, dranzubleiben, selbst wenn es mal stressig wird. Kleine Erfolge motivieren, langfristig größere Ziele anzugehen. 3. Verknüpfe neue Routinen mit bestehenden Gewohnheiten Ein besonders effektiver Trick ist es, neue Routinen an bestehende Verhaltensweisen zu knüpfen. Dieses Prinzip nennt man „Verhaltensanker“(BJ Fogg). Überlege dir eine feste Regel wie: „Immer wenn ich meinen Laptop zuklappe, mache ich 10 Minuten Stretching.“ Oder: „Immer nach dem Zähneputzen gehe ich 20 Minuten spazieren.“ Diese Verknüpfung sorgt dafür, dass deine neue Routine nach und nach automatisch abläuft – ohne, dass du jedes Mal neu darüber nachdenken musst. Zusätzliche Tipps: Feiere kleine Erfolge: Jeder Schritt zählt. Anerkennung für kleine Fortschritte motiviert dich, weiterzumachen. Bereite dich auf Rückschläge vor: Es ist okay, mal einen Tag auszusetzen. Wichtig ist, danach wieder einzusteigen. Sei nett zu dir 😊 Erinnere dich an dein „Warum“: Visualisiere regelmäßig, wie gut du dich fühlen wirst, wenn du deine Ziele erreicht hast. Gesunde Routinen und dauerhafte Verhaltensänderungen entstehen nicht über Nacht. Aber mit der richtigen Strategie – sozialem Commitment, realistischen Zielen und cleveren Verhaltensankern – kannst du deine Vorsätze in deinen Alltag integrieren. Der Schlüssel liegt darin, nicht auf perfekte Motivation zu warten, sondern Strukturen zu schaffen, die dich auch in stressigen Zeiten tragen. Was sind deine Ziele für das neue Jahr? Wenn du dir Hilfe bei schwierigen Entscheidungen und Verhaltensänderungen wünschst, melde dich gerne bei mir!
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